Bundestagsabgeordneter Jürgen Hardt besucht Evangelische Stiftung Tannenhof

Dietmar Volk Dr. Eva Niederhofer Bundestagsabgeordneter Jürgen Hardt Dr. Jörg Hilger
Am Donnerstag, dem 2. November 20017 begrüßte der Vorstand der Evangelischen Stiftung Tannenhof politische Prominenz in Remscheid: Jürgen Hardt, CDU-Bundestagsabgeordneter für Solingen; Remscheid und Wuppertal II. Das zentrale Thema waren psychische Erkrankungen im Alter.

Es gibt immer mehr ältere Menschen in Deutschland und damit steigt auch die Zahl der Menschen, die im Alter von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Besonders häufig kommt es zu Depression und Angst; die bekannteste Krankheit in diesem Zusammenhang ist aber sicherlich Demenz. In Deutschland sind rund 1,6 Millionen Menschen betroffen - laut Bundesamt für Statistik wird die Zahl der Demenzkranken bis 2050 auf rund drei Millionen steigen. "Experten gehen von rund 300.000 Demenzerkrankten alleine in Nordrhein-Westfalen* aus", ergänzt Dietmar Volk, Kaufmännischer Direktor der Evangelischen Stiftung Tannenhof.  Diese Zahl veranschauliche deutlich, dass die Behandlung älterer Patienten ein Schwerpunkt in der täglichen Arbeit der psychiatrischen Klinik sei. „Wir freuen uns, dass Herr Hardt sich die Zeit für einen Besuch in der Stiftung Tannenhof genommen hat. Wir wollten ihm einen Einblick in die  Behandlung von psychisch erkrankten älteren Menschen geben“, erklärt Volk. „Es ist uns ein großes Anliegen, einen kontinuierlichen Austausch mit politischen Vertretern zu führen.“ Zunächst stand ein Klinikrundgang auf der Agenda, bevor zum Abschluss des Besuchs ein Pressegespräch stattfand. 

 

Bundestagsabgeordneter Jürgen Hardt und Dietmar Volk im Gespräch

Für die Errichtung demenzsensibler Strukturen in der Krankenhausversorgung sind Investitionen nötig. „Dies gilt sowohl für somatische Krankenhäuser als auch für psychiatrische Kliniken“, betont Volk. Auch hier seien Investitionen durch die Politik zwingend notwendig. „Die Politik muss die Voraussetzungen schaffen, dass wir weiterhin mit gut ausgebildetem Personal die Versorgung unserer Patienten gewährleisten können.“ Insbesondere im Umgang mit älteren Patienten sei zum Beispiel die Ausbildung im Bereich Gewaltprävention ein entscheidender Faktor.


* Quelle: Homepage Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen