Treffen für Angehörige von Menschen mit Demenz

 

Angebote rund um das Thema „Demenz“ sind heutzutage wichtiger denn je. Denn: Rund 20.000 Menschen sind laut Demenz-Servicezentrum im Bergischen Land an Demenz erkrankt; allein in Remscheid sind es 2.000. „Ein Großteil der Betroffenen lebt weiterhin im häuslichen Umfeld. Unterstützt und gepflegt werden sie in den meisten Fällen von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn“, weiß Monika Wilhelmi, Psychologische Psychotherapeutin und Leiterin des Demenz-Servicezentrums Bergisches Land in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Das zeige deutlich, wie viele Menschen in der Region tagtäglich mit dem Thema Demenz konfrontiert sind. Dennoch fühlen sich insbesondere Angehörige oftmals allein gelassen. Genau hier bietet das „Alzheimer-Café“ Unterstützung. Sei es beim Austausch mit anderen Betroffenen oder aber bei konkreten Fragestellungen an die Experten, welche die Treffen im Wechsel moderieren. Das Angebot ist kostenfrei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Die Treffen finden zentral in Remscheid statt; im Haus für Seelische Gesundheit in der Konrad-Adenauer-Straße“, ergänzt Wilhelmi.

 

„Alzheimer-Cafe“ – Treffen für Angehörige von Menschen mit Demenz
(Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich)
Wann:
an jedem zweiten Montag des Monats von 16:30 bis 18:00 Uhr
Wo:
2. Obergeschoss im Haus der seelischen Gesundheit Remscheid (Konrad-Adenauer-Straße 6, 42853 Remscheid) – Eingang über den Parkplatz im Innenhof – nicht Haupteingang! Der Zugang ist barrierefrei.

 

Austausch steht im Mittelpunkt
Der Verlust des Gedächtnisses ist der auffälligste, aber nicht der einzige Ausdruck einer schweren Hirnleistungsstörung, die man als Demenz bezeichnet. Häufigste Ursache ist die Alzheimer Erkrankung, eine hirnorganische Krankheit. Zum Krankheitsbild gehören Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Sprachstörungen, Störungen des Denk- und Urteilsvermögens sowie Veränderungen der Persönlichkeit. „Den Betroffenen geht zunehmend die Fähigkeit verloren, ihren Alltag zu bewältigen. Pflegende sind daher oft psychisch und physisch stark belastet“, erläutert Wilhelmi. Die Angehörigengruppe hilft, den Umgang mit Betroffenen zu erleichtern. Man spricht über aktuelle Probleme, die im Alltag auftreten, und informiert sich über spezielle Themen. Der Erfahrungsaustausch der Betroffenen untereinander stehe dabei im Vordergrund.

 

Alle Termine und weitere Informationen finden Sie hier: Flyer Alzheimer-Café